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HUESKER Ltd.
3 Quay Business Centre
Winwick Quay
WA2 8LT Cheshire
United Kingdom
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Project information

Building mesure

Unterhaltungsbaggerung Hafen Husum

Location

Husum, Schleswig-Holstein, DE

Principal

Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz in Husum

Planning

Inros Lackner SE

Building construction

KLAAR Nassbaggertechnik GmbH

Building time

Mai bis Juni 2014

Gallery

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Project details

Task

Tributylzinn, besser bekannt als TBT, wurde bis zu seinem weltweiten Verbot im Jahre 2003 zum Antifouling, d.h. zur Vermeidung der Ansiedlung von Organismen aufs Schiffrümpfen verwendet. Auf Grund einer starken Belastung der Sedimente im Husumer Hafen mit diesem toxischen Biozid war das standardmäßige Vorgehen für eine Unterhaltungsbaggerung zur Erhaltung der Schiffbarkeit in Form einer Umlagerung per Wasserinjektion nicht möglich. Die Entnahmen der Hafensedimente wurde somit unumgänglich.

Solution

Die Sanierungsmaßnahme sah die hydraulische Förderung mittels Saugbagger und anschließende Entwässerung und Lagerung von ca. 50.000 m³ belastetem Hafenschlick in geotextilen Schläuchen vor. Im Frühjahr 2014 kam es zur Ausführung der Sedimentberäumung durch die Firma KLAAR Nassbaggertechnik unter Verwendung von Entwässerungsschläuchen. Die großformatigen geotextilen Container aus einem speziellen Hochleistungsfiltergewebe mit einem Volumen bis zu 1.700 m³ ermöglichen es dem Wasser, aus dem Schlauch zu drainieren, wohingegen die Partikel im Schlauch zurückgehalten werden. Unter Einsatz zweier Schneidkopfsaugbagger wurden die Ablagerungen mittels Spülleitungen und einer zwischengeschalteten Polymerzugabe in die großvolumigen Entwässerungsschläuche gepumpt, die sich auf dem unmittelbar am Hafenbecken gelegenen Entwässerungsfeld befanden.

Benefits

Der Vorteil dieses statisch gravimetrischen Entwässerungsverfahrens liegt in der hohen Prozesskapazität im Vergleich zu mechanischen Entwässerungsmethoden und dem nachhaltig reduzierten Flächenbedarf im Vergleich zu einer Spülfeldlösung. Durch die 2-lagige Stapelung der Schläuche war es möglich die zu behandelnden 50.000 m³ auf dem zur Verfügung stehenden Areal sowohl erfolgreich zu entwässern als auch nachhaltig einzukapseln.


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